Team Shooting

Arbeiten bei Engel & Völkers 

Neue Chancen durch den Quereinstieg, Interview mit Reni Pischke, selbstständige Immobilienberaterin bei Engel & Völkers

Wie kam es zu Ihrer Bewerbung bei Engel & Völkers?  Pischke: 2019 bin ich von Berlin nach Potsdam gezogen, nachdem ich meine Festanstellung im Marketing gekündigt hatte. Zurück in meiner Heimatstadt wollte ich mich neu orientieren und stieß auf die Stellenausschreibung zur Immobilienberaterin bei Engel & Völkers. Ich war schon immer begeistert von Immobilien. Als gebürtige Potsdamerin kenne ich mich gut in der Stadt aus – ich liebe die wunderschönen Häuser und das historische Stadtbild. Das Angebot, quer einsteigen zu können, motivierte mich zu einer Bewerbung. 

Brachten Sie bereits Erfahrungen in der Immobilienbranche mit?  Pischke: Wenige. Ich hatte eine kaufmännische Ausbildung und ein Masterstudium absolviert und danach eine Karriere im Marketing begonnen. Doch ich durfte im familiären Umfeld schon häufiger bei Verkäufen oder Käufen dabei sein. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. 

Warum haben Sie sich für Engel & Völkers entschieden?  Pischke: Der Marke begegnet eigentlich jeder irgendwann mal in seinem Leben. Auf jeden Fall ist sie den meisten geläufig. Das heißt, es ist ein Unternehmen, das bereits viele Jahre sehr erfolgreich am Markt etabliert ist und sich durchgesetzt hat. Der Ein- stieg in die Immobilienbranche wird einem dadurch enorm erleichtert, denn man profitiert vom guten Namen des Unternehmens und allem was dahinter steht. Das war sehr wichtig für mich.

Wie verlief die Einarbeitung?  Pischke: Von der Geschäftsführung und den Kollegen wurde sehr viel Zeit investiert, um mir Prozesse, Strukturen und das notwendige Fachwissen zu erklären und nahezubringen. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Webinaren und Lehrgängen, auch an der E&V internen Akademie. Insgesamt bekam ich so eine tolle Hilfestellung in allen Bereichen und von allen Seiten. 

Welche Erwartungen hatten Sie an Ihren Quereinstieg bei Engel & Völkers? Wurden sie erfüllt?  Pischke: Es hat mich immer schon gereizt, selbstständig tätig zu sein. Allerdings arbeite ich auch gerne im Team und brauche feste Strukturen und gewisse Sicherheiten. Beide Bedürfnisse kann ich bei Engel & Völkers vereinbaren. Ich arbeite zwar selbstständig, profitiere aber dennoch von den bestehenden Strukturen, meinen Mentorinnen und Mentoren, dem Marketingapparat und dem Unternehmen als „Türöffner“. Ich habe mich besonders darauf gefreut, in einem Unternehmen zu arbeiten, dass Frauen genau die gleichen Chancen bietet wie Männern. Mit zwei Frauen in der Geschäftsführung und einer überdurchschnittlich hohen Frauenquote insgesamt fühle ich mich hier wirklich gesehen und gleichberechtigt. 

R.Pischke.jpg

Wo sehen Sie die größten Unterschiede zu ihrem vorherigen Beruf?  Pischke: Im Marketing war ich immer viel unter Druck, vor allem zeitlich. Ich war viel unterwegs, viel auf Reisen, wenig zu Hause. Mit Mitte zwanzig ist das in Ordnung, doch irgendwann kam der Wunsch nach mehr Stabilität und einer gesunden Struktur. Hier erlebe ich Prozesse, die mich wirklich nach vorne bringen und dass meine Leistungen honoriert werden. Manchmal merke ich gar nicht, dass ich arbeite, weil es so viel Spaß macht. Das war vorher nicht so. Hinzu kommt, dass ich meine Arbeitszeit fast ausschließlich nur nach meinen Kunden richten muss. Es ist mir überlassen, wie ich meine restliche Zeit einteile und wann ich arbeiten möchte. Es ist das Beste aus beiden Welten: Die Freiheit der Selbstständigkeit und die Infrastruktur eines etablierten, erfolgreichen Unternehmens. 

Was für Eigenschaften sollte jemand mitbringen, der in diesen Beruf einsteigen möchte?  Pischke: Im Bereich der Vermittlung von Wohnimmobilien sollte man zwei Dinge ganz besonders mögen: Häuser und Menschen. Das heißt, man sollte emphatisch genug sein, um sich in Menschen einfühlen zu können, ihre Wünsche zu verstehen und die richtige Immobilie oder den richtigen Käufer für sie zu finden. Dazu ist es wichtig, vor allem in der ersten Zeit, Geduld mitzubringen und auch mit Rückschlägen leben zu können.  

Steh-auf- Männchen sind in dieser Branche genau richtig. Sich nicht entmutigen zu lassen, sollte etwas nicht gleich klappen, sondern überall Chancen zu sehen – auch in Niederlagen: Das ist wichtig.

Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis bei Engel & Völkers?  Pischke: Das ist eine schwere Frage, denn es gab schon viele schöne Erlebnisse während der Zusammenarbeit. Doch eins ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben: Der Verkauf eines alten Wochenendgrundstückes in Bornim, das vor dem Krieg gekauft und nach dem Krieg eigenständig von seinen Besitzern aufgebaut wurde. Bei Kaffee und Pflaumenkuchen hatte ich sehr intensive und schöne Gespräche mit den älteren Herrschaften. Es ist schön, wenn Kunden einem etwas anvertrauen, was lange Zeit eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielte.

Team Shooting 3

"Man sollte zwei Dinge ganz besonders mögen: Häuser und Menschen"

Wann war Ihr erster Verkauf? Pischke: Das ging erstaunlich schnell und passierte tatsächlich noch während der Einarbeitungsphase. Es handelte sich um ein Objekt im schönen Kiez in Babelsberg Süd. Ein schwedisches Pärchen hat seine 2-Zimmer-Eigentumswohnung verkaufen wollen. Diese erfolgreiche Vermittlung durch mich war ein sehr motivierendes Erlebnis.

Wo stehen Sie heute und wo sehen Sie sich in den nächsten Jahren? Pischke: Seit gut zwei Jahren bin ich nun schon dabei. Es darf gerne so weiter gehen! Ich bin positiv gespannt. Besonders für Menschen, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, bietet die Immobilienbranche tolle und vor allem vergleichsweise sichere Aussichten. Vielen Dank fürdas Gespräch, Reni Pischke!